• Making History - The Second World War: Steam Review

    Die „Making History“ Serie gehört neben Genreprimus Hearts of Iron und der Supreme-Ruler Reihe zu den letzten noch aktuell Entwickelten Weltkriegs-Grand-Strategy Games. Ich liebe alle drei genannten Spielserien, von daher bin ich relativ objektiv, denke ich.

    „Making History“ hat sich hinsichtlich Grafikengine im Vergleich zu Hearts of Iron in den letzten 10+ Jahren leider nicht so sehr weiterentwickelt, wie man es sich wünschen würde. Während die Einheiten recht schick gezeichnet sind, weist die Weltkarte, auf die man doch die meiste Zeit blickt, recht matschige Texturen auf.

    Die musikalische Untermalung wird hoffentlich auch noch aufgebessert bzw teilweise ersetzt. Während zwei oder drei Titel recht gut sind, stellt es einem bei anderen Stücken glatt die Zehnägel auf. Ein Musikstück würde auch besser zu einem Italowestern a la Spiel mir das Lied vom Tod passen, anstatt zu einem Weltkriegs-Setting. Ein anderer klingt, als würde Kardinal Richelieu gleich die französische Königin zum Tanz auffordern. Nuja..

    Auch die Steuerung und Armeemanagement ist grausam schlecht, altbacken und teilweise wirklich alles andere als funktionabel. Na, zumindest die Fans von Supreme Ruler können sich denken, wovon ich rede. Die machen das ja auch äußerst bedienungsunfreundlich.

    So. Schon vier Absätze geschimpft, aber dennoch Daumen nach oben? Woher kommts? Vielleicht ist es der Mangel an Alternativen oder einfach die Tatsache, dass man als Wargamer gerade solche Spiel sucht:

    Umfangreiche Wirtschafts- und Produktionskreisläufe. Der ganze Industriebereich ist herrlich komplex umgesetzt. Natürlich hindern die verschachtelten Menüs die Zugänglichkeit und ich möchte Wetten, dass so mancher Käufer nicht die Nerven aufbringen wird, sich da hinein zu arbeiten. Aber wer es tut wird wirklich belohnt.

    Im Gegensatz zum rüstungstechnisch und wirtschaftlich recht abstrakt gehaltenen Hearts of Iron 4, benötigen die Flugzeuge und Panzer in Making History Treibstoff und dieser kann auf verschiedene Arten gewonnen werden.

    Truppenbewegungen per Zug benötigt Kohle. Kohle muss gefördert werden. Dazu benötigt man Manpower und nicht nur für die Armee. Armee und Bevölkerung benötigen Nahrung. Fabriken können verschiedene Waren oder Rüstungsgüter herstellen oder gar still gelegt werden, wenn Rohstoffe gerade fehlen. Dutzende Minen, Bergwerke, Häfen, Docks, Industrie- und Rüstungsfabriken stehen zur Verfügung. Selbst Munition muss hergestellt werden.

    Kurzum: Das „Krieg führen“ ist in Making History nur die halbe Miete. Mindestens genauso wichtig ist Forschung, Rüstung und Produktion. Wer an diesen Dingen Gefallen finden kann, sollte unbedingt zugreifen.

    Trailer:




    Making History - The Second World War ist unter anderem erhältlich auf Steam.




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