• Warbanners: Steam Review

    In Warbanners führt ihr als „Roderick“ eine Streitmacht von Söldnern in einer Fantasy/Mittelalterwelt durch eine geradlinige - und etwas über 40 Missionen umfassende - Kampagne.

    Das Hauptaugenmerk in dem Spiel liegt in seinen taktischen Rundenkämpfen. Erfrischend empfand ich die Tatsache, dass man bis zu 16 eigene Recken an seiner Seite haben wird, wohingehend man in vergleichbaren Spielen ja in der Regel nur vier bis acht Kumpanen an seiner Seite hat.

    Man rekrutiert seine Armee aus klassischen Waffenknechten, Lanzenträgern, Bogenschützen oder Rittern, ergänzt durch Supporterklassen wie Magier oder Priesterinnen nur um einige zu nennen.

    Auch diverse Zwergenkrieger und Elfen stehen zur Auswahl. Als Gegner fungieren Anfangs Schurken, mutierte Ungeheuer und Orks, später Untote und Dämonen. Atmosphärisch gesehen lässt Mittelerde bzw der Herr der Ringe lässt grüßen.

    Verfeinert wird das ganze durch leichte Rollenspielelemente. Man darf seinen Mitstreitern Namen geben, ihnen etwas Ausrüstung und Tränke mitgeben und bei Levelaufstieg einige Charaktereigenschaften wie Stärke, Genauigkeit oder Ausdauer anpassen.

    Die Grafik entspricht Indiestandard, erwartet also kein optisches Feuerwerk. Das Gameplay macht Laune, auch wenn es anfangs etwas sehr behäbig losgeht. Bis die Truppe richtig Bumms bekommt muss man erst ein paar Schlachten schlagen und die Stats aufwerten. Zu Beginn treffen eure Recken kaum einen Baum… selbst aus einem halben Meter Entfernung.

    Die Story ist ansprechend genug um bei der Stange zu bleiben. Die deutsche Übersetzung ist ausgezeichnet. Es kam bei mir durchaus ein hoher „nur noch eine Schlacht“ Faktor auf, obwohl ich nicht so der Fan von Fantasy und Elfenspielen bin. Die gute Rundentaktik glich dies für mich aber wieder aus.

    Ein gewisser Schwierigkeitsgrad ist gegeben. Neben der Hauptstory hat man die Möglichkeit freiwillige Arenakämpfe zu bestreiten um Gold und Erfahrung zu sammeln. Dieses Feature wurde scheinbar erst nach Release nachgereicht, da der im Verlauf der Kampagne ansteigende Schwierigkeitsgrad die eigene Truppe zu schnell ins Hintertreffen geraten ließ. Von diesen „Füllerkämpfen“ musste ich ordentlich Gebrauch machen. Etwas Grinding kam dadurch in der Tat auf.

    Wie dem auch sei. Ein sehr gutes Spiel. Freunde der Rundentaktik sollten unbedingt einen genaueren Blick riskieren.
    Freue mich schon auf den in Aussicht gestellten Nachfolger mit einer etwas offeneren Welt. Für das Durchspielen der Kampagne benötigte ich gemütliche 30 Stunden.

    Trailer:




    Warbanners ist unter anderem erhältlich auf Steam.




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