• War in the East: Lost Battles - Vorschau & AAR

    Das zweite Add-on des preisgekrönten Strategiespiels "Gary Grigsby´s War in the East" geht nun an den Start: Lost Battles.

    Die Erweiterung des Ostfront-Epos erweitert das Hauptspiel um eine Reihe von Szenarien. Kürzere Kampagnen wie Operation Mars, Kurland Kessel, Smolensk 1941, Operation Bagration, die Befreiung von Leningrad oder die Operation Konrad beinhalten einige der interessantesten Operationen des Zweiten Weltkrieges, die auf maximal 15 Runden angelegt sind. Ergänzend dazu stehen einige mittlere Szenarien wie die "Schlacht um Moskau", von der "Weichsel bis Berlin" oder der "Winter 1942/1943" zur Verfügung. Den Abschluss der umfassenden Szenarioliste bilden die umfangreichen "von Stalingrad bis Berlin" sowie eine neue lange Kampagne (1941 bis 1945). Letztere unterscheidet sich von der Standardkampagne insofern, dass es hier jährliche Siegesbedingungen gibt, die einen sudden death - oder sudden victory - auslösen können.

    Neben den neuen Szenarien werden mit "Lost Battles" auch umfangreiche historische Anmerkungen und Karten im .pdf Format mitgeliefert. Die Erweiterung nutzt alle mit Patch 1.07.xx im Hauptspiel integrierten Features und Verbesserungen. Zum Spielen von "Lost Battles" wird das Hauptspiel "War in the East" benötigt.

    Nachfolgend liefern wir einen AAR (After Action Report), also einen Spielbericht, des Szenarios: Smolensk 1941 (10.Juli bis 17.September 1941, 10 Runden) aus Sicht des deutschen Spielers gegen die KI auf Seiten der Sowjetunion. Die Wetterbedingungen sind historisch. Der Spieler und Ersteller des AARs war Carl "Carlkay58" Kleihege. Wir haben das AAR nur ins deutsche übersetzt und zum besseren Verständnis grafisch nachbearbeitet. Den Text haben wir mit deutschem Militärjargon etwas aufgepeppt.

    Gefechtsbericht: Smolensk 1941

    Die Situation:

    Es ist erst die dritte Kriegswoche. Die Achsenkräfte haben den Dnjepr erreicht und den Fluss Düna in der Gegend von Vitebsk überschritten. Smolensk ist das nächste Etappenziel, bevor es in Richtung Wjasma und schlussendlich nach Moskau, das letzte Ziel der Operation, weiter gehen kann. Während die sowjetischen Streitkräfte zurück taumeln oder abgeschlagen werden, stehen die Achsentruppen am Rande ihrer Nachschubwege.

    Die Achse erhält die Mehrzahl ihrer Siegespunkte (VPs) durch sowjetische Verluste. Sie müssen eine Rate von 3:1 aufrechterhalten, um mehr Siegespunkte als die Sowjets zu generieren. Die Sowjetunion hingegen wird ihre Siegespunkte hauptsächlich durch das Halten von strategischen Punkten erhalten. Die Achsentruppen müssen also diese Punkte so schnell als möglich in Besitz nehmen und ihnen dabei so hohe Verluste wie möglich zufügen.

    Der Plan:

    Die 4.Armee (dunkelblau) hält die südliche Flanke in Zusammenarbeit mit dem 102.RHG Korps (rot / RHG=Sicherungstruppen des Rückwärtigen Heeresgebietes). Weiter nördlich geht die 2.Armee (hellblau) in Bereitstellung um die Offensive in Richtung Bryansk zu unterstützen. Die 9.Armee (dunkelgrün) hat die Besitznahme von Smolensk und Wjasma als Ziel. Die 16.Armee (violett) wird in Richtung Velikije Luki antreten.

    Die Sicherungsdivisionen des Befehlshabers des rückwärtigen Heeresgebietes Nord (gelb) bilden die strategische Reserve (101.RHG Korps), nachdem sie die Einschliessung und Bereinigung von Feindtruppen im Nordabschnitt unterstützt haben.
    Die Panzergruppe 2 (türkis) und Panzergruppe 3 (hellgrün) treten gemeinsam an, um die Sowjettruppen im Grossraum Vitebsk einzuschliessen.

    Nachfolgende Karte zeigt das gesamte Operationsgebiet. Die Flaggen markieren die strategischen Ziele. Die „VPs“ am Anfang jeder Runde des AAR´s stellen die Siegpunkte der Achse und der Sowjets dar.



    Runde 1 (VPs 1/1):

    Als erstes nahm ich eine Änderung der Luftdoktrin vor, indem ich den Wert “Percent Required to Fly” auf 5 zurückstufte. Dies erlaubt meine Einheiten, mehr Einsätze zu fliegen. Ich wies die verfügbaren Transportflieger der Reserve der 6.LW Airbase zu, um hier die Transportkapazitäten zu steigern. Von hier aus wird die Hauptlast, hinsichtlich Treibstoffversorgung, getragen werden. Nachschub ist von entscheidender Bedeutung, berücksichtigt man die Ausdehnung unserer Versorgungslinien. Eine Staffel Me-109 wurde wiederum von dem 6. an den 9.LW-Fliegerhorst transferiert. Somit wird gewährleistet, dass die Transporter über genügend Treibstoff verfügen um ihrer wichtigen Aufgabe gerecht zu werden.

    Die ersten Einsätze werden reine Aufklärungsflüge sein. Deren Auftrag lautet, feindliche Einheiten hinter der Frontlinie aufzuklären, die später meinem Vorstoß in die Quere kommen könnten. Solche Einheiten habe ich in bei den Bewegungen meiner Truppen zu berücksichtigen. Die Versorgungsflüge werden zu Beginn jeder Runde geflogen, um meine Panzer-HQs mit Treibstoff zu versorgen. Der größte Teil der Betriebsstoffe soll dem VLII. und dem XXXIX.PzKorps der Panzergruppe 3 sowie dem XXIV.PzKorps der Panzergruppe 4 zugeführt werden. Diese werden am Ende der ersten Runde am weitesten vorgestoßen sein.

    Während die Panzereinheiten alle mit vollen Treibstoffreserven antreten, sieht es bei den HQs etwas trocken aus. Das Einfliegen von Nachschub an die HQs zu Beginn der ersten Runde gestattet uns wiederum den Einsatz der zugeordneten Bomber für den Erdeinsatz. Dabei gilt es sich auch in Erinnerung zu rufen, dass Airbasen nur dann Nachschubflüge starten können, wenn sie innerhalb von fünf MP von einem versorgten Schienennetz entfernt sind. Die Deutschen Truppen brauchen jede erdenkliche Unterstützung.

    Es gilt noch die "Railheads" zu bewegen. Sie sind entscheidend für den Erfolg der deutschen Truppen. Die nördlichen befinden sich südöstlich von Shumsk. Ich bewege sie nördlich in Richtung Vilnius um drei Bahnabschnitte in Richtung Postavy Instand zu setzen. Die südlich gelegenen befinden sich westlich von Ivatsevichi. Ich nutze diese, um vier Abschnitte in Richtung Baranovichi zu reparieren.



    Den Verbänden der 16.Armee (violett) und 9.Armee (dunkelgrün) gelang es im Zusammenwirken mit dem 101.RHG Korps einen Kessel nördlich der Düna zu bilden. Die 9.Armee hält zudem das westliche Ende des Kessels von Vitebsk, der durch die Panzergruppe 3 (hellgrün) im Norden und der Panzergruppe 2 (türkis) im süden geschlossen wurde. Die für die Schliessung des Kessels nicht benötigte 7.Panzerdivision wurde frei gemacht und nahm Velikije Luki im Handstreich in Besitz.

    Die 4.Armee (dunkelblau) und 2.Armee (hellblau) stossen in allgemeine Richtung Djenpr vor und konnten kleinere Feindverbände einschliessen und aufreiben. Das XXXII. Armeekorps wurde der 4.Armee unterstellt.

    Der Erfolg, die beiden Kessel im Norden und vor meinem Zentrum derart schnell zu bilden, erlaubt es meinen mobilen Verbänden ohne Verzug weiter zu stoßen. Mit der ersten Runde bin ich sehr zufrieden. Jedoch wird der Treibstoffnachschub in der nächsten Runde etwas dünn ausfallen. Die Reaktion der Russen viel mager aus. Während die Mehrzahl ihrer Truppen eingekesselt ist, versuchen sie eine Verteidigungslinie weiter östlich aufzubauen.



    Runde 2 (VPs 100/175):

    Die Panzereinheiten sind, wie erwartet, knapp an Betriebsstoff, was eine Reduzierung meiner MP (Movementpoints) zur Folge hat. Sie werden nicht sonderlich weit kommen diese Runde. Das Ziel dieser Runde wird sein, die gebildeten Kessel auszuheben oder zumindest zu reduzieren und die infanteristischen Verbände in Position zu bringen. In der nächsten Runde sollen diese dann Löcher in die feindlichen Linien schlagen um den Panzerverbänden den Weg in die Tiefe des Raumes zu ebnen.

    Ich beginne wieder mit der Bewegung der "Railheads". Die nördlichen schliessen auf Vorpaevo auf. Somit sind sie nah genug, um die Versorgungssituation an der Front zu verbessern. Die südlichen befinden sich noch in der Gegend von Baranovichi.

    Meine ersten Luftwaffeneinsätze sind Nachschubflüge an die HQs der PzKorps. Dies erlaubt es den HQs ihren Sprit besser zu verteilen anstatt ihn nur an bestimmte Einheiten abgeben zu können. Die Panzerkorps sollten geschlossen antreten und nicht nur Teile von ihnen. Zudem sind die Panzer zu weit verstreut um sie effektiv zu versorgen. Ich versuche den Treibstoff gleichmässig an die Panzerdivisionen zu verteilen.

    Als nächsten beginne ich mit den Aufklärungsflügen. Speziell in den vermeindlich schwächeren Abschnitten der sowjets um die Tiefe ihrer Verteidigung festzustellen in meiner allgemeinen Stossrichtung Gomel, dem Grossraum Smolensk und Wjasma. Die russische Verteidigung scheint recht ausgedünnt in Raum Propoisk. Mal sehen ob ich nicht mit meiner 2. Armee die Gelegenheit ausnutzen kann.



    Das 101.RHG Korps gelang es im zusammenwirken mit dem L.Armeekorps den Kessel bei Drissa - Polotsk zu säubern. Die Masse der 16. Armee (violett) rückte weiter in Richtung Velikije Luki vor. Das VI.Armeekorps der Panzergruppe 3 bereinigte den Teil des Vitebsk Kessels, der nördlich der Düna gelegen war. Der 9. Armee (dunkelgrün) gelang es nicht, den Kessel südlich der Düna vollständig auszuräumen.

    Die 2. Armee (hellblau) versucht weiter in die Lücke bei Propoisk vorzustossen, kommt aber wegen dem MP (Movementpoint) Mangel nicht so recht von der Stelle. Die 4.Armee (dunkelblau) schliesst die Front der Heeresgruppe Mitte nach Süden hin, bis nach Domanovichi, ab. Währenddessen begann das 102.RHG Korps mit der Säuberung des Pripjet Sumpfgebietes.

    Die Panzertruppen sahen sich im allgemeinen kaum in Kampfhandlungen verwickelt. Geringe Bewegungen wurden durchgeführt um die Front zu konsolidieren oder um die Infanterie, insbesondere in der Gegend von Velizh, zu unterstützen. Geringe Kampfhandlungen (mittels Hasty Attack) gepanzerter Verbände fanden am Ostrand des Vitebsk-Kessels statt. Wir hoffen, dass die kurze Ruhepause genug war, um die Nachschubsituation der Panzertruppen in der nächsten Runde zu verbessern.

    Das war nicht unbedingt eine gute Runde für meine Streitkräfte. Mir wäre es lieber gewesen, der Vitebsk Kessel wäre bereits eleminiert worden. Auch ein weiteres vorrücken in der Gegend von Propoisk wäre wünschenswert gewesen. Zudem wäre ich natürlich auch gerne mit meinen Panzern schon etwas weiter gekommen, aber die Treibstoffsituation war dafür einfach zu schlecht. Nächste Runde sieht es hoffentlich besser aus. Dann dürften die Nachschub-Endpunkte bereits etwas weiter im Osten liegen.

    Die Sowjets starteten einen Gegenangriff westlich von Smolensk, der erstaunlicherweise durchdrang und ihnen eine Passage in den Vitebsk Kessel öffnete. Dies war so nicht eingeplant und wird die Säuberung des Kessels wieder erschweren. Ich benötige die VP (Siegespunkte) der sowjetischen Verluste durch das ausräumen des Kessels natürlich dringend.



    Runde 3 (VPs 248/352):

    Die Versorgungslage der Panzertruppen verbessert sich. Einige Panzerdivisionen haben wieder rund 30 MP. Es wird Zeit sie vorrücken sie lassen insbesondere in Richtung süden. Es gilt auch einige Kessel im Grossraum Smolensk zu erzwingen, wo die Masse der Feindtruppen steht. Unglücklicherweise muss ich den Lionzo-Krasnoe Kessel (vormals Kessel von Vitebsk) erst wieder schliessen und bereinigen. Diese Aufgabe wird meine 9.Armee vorerst weiter binden.

    Die nördliche Bahnlinie hat Glubokoe und die südliche Slutsk erreicht. Der luftverladene Treibstoff wird wieder auf die Panzerkorps verteilt. Das wird wahrscheinlich das letzte mal sein, das ich dies so mache. Danach werde ich wahrscheinlich Nachschubflüge zielgerichteter einsetzen, da die Nachschubwege allmählich aufschliessen. Die Luftaufklärung ergibt, dass die sowjetische Frontlinie recht dünn ist und sie nur wenige Reserven haben. Deren Reservearmeen stehen bei Rzhev, Vyazma und Kirov.



    Die 16.Armee (violett) hat mit Hilfe des LVII. PzKorps Toropets erreicht. Das 101.RHG Korps (gelb) nahm Vitebsk in Besitz und sichert die nördöstlichste Ecke des Lionzo-Krasnoe Kessels. Die 9.Armee (dunkelgrün) geht den Kessel an und macht das XXXIX.PzKorps zur weiteren Verwendung frei. Die 2. Armee (hellblau) erzwingt den Übergang über den Dnjepr und schliesst auf die russischen Linien auf. Die 4. Armee (dunkelblau) stellt sich zum Angriff auf Gomel bereit. Das 102.RHG Korps (rot) rückt durch das Pripjet Sumpfgebiet weiter nach Süden vor, um sowjetischen Angriffen auf unsere Flanke vorzubeugen.

    Die Panzergruppe 2 (türkis) hält weiterhin den südlichen und östlichen Rand des Lionzo-Krasnoe Kessels. Wir haben nun mindestens zwei Hex Abstand zwischen dem Kessel und der Hauptkampflinie des Feindes. Dies wird dieses mal hoffentlich genügen so dass der Kessel in der nächsten Runde endgültig aufgerollt werden kann.

    Die Reaktion der Sowjets im Raum Gomel bestand darin, sich hinter den Fluss Sozh zurück zu ziehen. Sie wichen ebenso im Raum Smolensk zurück, um nicht eingeschlossen zu werden. In der nächsten Runde werden zwei Reservearmeen der Sowjets frei (die waren bislang "eingefroren").



    Runde 4 (VPs 276/524):

    Unser Einschliessungsring hat gehalten. Die Panzergruppe 3 (hellgrün) ist wieder voll einsatzbereit. Ein schwungvoll geführter Vorstoss im Norden dürfte etwas Aufmerksamkeit von unserem Vormarsch in Richtung Gomel oder Chernigov ablenken. Smolensk sieht schwach verteidigt aus. Wir werden zusehen die Stadt einzuschliessen oder im Handstreich zu nehmen.

    Die 4. Armee (dunkelblau) drückt auf Gomel und hat gute Chancen die Stadt in der nächsten Runde zu nehmen. Die Panzergruppe 2 (türkis) könnte nun aber auch eine Ruhepause vertragen. Ihr Ziel ist Bryansk. Sie könnte aber auch erst lauten, die Feindtruppen auf der Rollbahn nach Wyasma einschliessen.

    Das umnageln der nördlichen Bahnlinien ist bis zur Düna im Raum Polotsk gelungen. Im süden erreichte der "Railhead" Starya Dorogi. Die Luftaufklärung zeigt, dass der Feind seine Truppen im Norden, an der Front der 16. Armee (violett) zusammen zieht. Eine weitere Truppenkonzentration befindet sich südlich von Smolensk. Ich werde meinen Nachschub per Luft nun am Ende dieser Runde vornehmen, um ausgewählte Divisionen zu versorgen.



    Die 16. Armee (violett) nahm Toropets in Besitz während das LVII.PzKorps (hellgrün) daran scheiterte, im äussersten Norden durchzubrechen. Der Kessel bei Lionzo-Krasnoe wurde endlich bereinigt. Die 9. Armee (dunkelgrün) stieß weiter nach Osten vor und drückte die sowjetischen Linien bei Demidov ein. Die Panzergruppe 2 (türkis) nutzte die chance und stösst nördlich von Smolensk hart vor.

    Die 2. Armee überschritt den Fluss Sozh an zwei Stellen. Die 4. Armee konnte noch diese Runde in Gomel einrücken. Etwas früher als erwartet. Ich entschied mich, dass XXXIX.PzKorps in der Bresche nördlich von Smolensk weiter vorrücken zu lassen. Drei russische Divisionen sind nun in der Stadt eingeschlossen. Vladimirskoe (eine Victorylocation) ist somit in unmittelbarer Reichweite und es scheint nun möglich die Feindkräfte im Norden, im Raum Toropets, abzuschneiden.

    Ich nutze Lufttransporte um meine drei am weitest exponierenden Verbände, die 18.ID (mot.), 20 ID (mot.) und die 20.Panzerdivision mit Treibstoff zu versorgen. Motorisierte Infanteriedivisionen profitieren immer am meisten durch Luftversorgung (die haben nicht so viele Benzinschlucker wie Panzerdivisionen). Mit dieser Runde bin ich zufrieden. Gomel fiel schneller als erwartet und mein Durchbruch bei Smolensk wird die Sowjets hier beschäftigen. Wobei es mir lieber wäre, wenn sie sich komplett aus dem Raum Smolensk zurück ziehen würden.

    Im Gegenzug drückten die Russen eine unserer Infanteriedivisionen wieder aus Toropets heraus (im Abschnitt der 16.Armee im Norden). Im Raum Smolensk liess sich der Feind zurückfallen um nicht eingeschlossen zu werden, setzte meinen vorrückenden Panzern aber heftigen Widerstand entgegen. Im Süden, gegenüber unserer 2. Armee, bezog der Feind neue Verteidigungsstellungen.



    Runde 5 (VPs 432/689):

    Mein Plan hat soweit funktioniert. Die Sowjets setzen sich von Smolensk ab. Erstaunlicherweise sind sie im Norden bei Toropets aber entschlossen zu kämpfen. Wenn sie das beschäftigt hält, soll mir das recht sein. Es wird Zeit hier das LVII.PzKorps abzuziehen zum aufmunitionieren und einer anderen Verwendung zuzuführen. Mein Durchbruch in der letzten Runde eröffnet mir gute Möglichkeiten weiter in Richtung Wjasma und Moskau vorzustossen. Vladimirskoe, eine wertvolle Victorylocation, kommt in Reichweite.

    Meine vorrückende 2. und 4. Armee könnten Panzerunterstützung gebrauchen, jedoch scheinen sie auch so in der Lage, den Russen vor ihnen Boden abzuknabbern, da diese eher mit den Kämpfen im Raum Smolensk und Toropets beschäftig scheinen.

    Der nördliche "Railhead" steht nun nördlich der Düna. Der südliche wird weiter nach Osten vorgeschoben und hat die Berezina bei Bobruisk erreicht. Die Luftaufklärung ist besonders wichtig in dieser Runde. Der Feind scheint nördlich und südlich von Smolensk Truppen zusammenzuziehen. Ich muss vorsichtig vorgehen, um hier nicht selbst abgeschnitten zu werden.



    Die 16. Armee war in der Lage Toropets erneut in Besitz zu nehmen und das LVII. PzKorps somit freizumachen. Die 9. Armee stieß ebenso in die Frontlücke vor und half bei der Einschliessung von sechs russischen Divisionen. Truppen der 101.RHG sicherten Smolensk. Die linke Flanke der 2. Armee stieß ebenso in den Durchbruchsraum östlich von Smolensk und machte so Panzerdivisionen frei, die nun gegen die Bedrohung im Norden gerichtet werden können. Im Süden erzwang die 4. Armee einen Übergang über den Sozh. Das 102. RHG Korps hat aufgeschlossen und steht nun an ihrem rechten Flügel.

    Ich konnte die beiden Panzerdivisionen des LVII.PzKorps im Norden lösen. Diese werden im rückwärtigen Bereich wieder aufgefrischt. Das XLVII.PzKorps wurde ebenso westlich von Smolensk zur dringen nötigen Auffrischung verbracht. Diese beiden Korps werden es mir ermöglichen, in Richtung Süden verstärkt offensiv zu werden. Ein Problem habe ich mit meiner Luftversorgung. Diese stehen recht weit südlich (entlang meines südlichen "Railheads") und sind derzeit ausser Reichweite um meine Panzerspitzen zu versorgen.

    Alles in allem eine gute Runde. Smolensk wurde erobert und Vladimirskoe ist in Reichweite. Ich war in der Lage im Süden mit rein infanteristischen Verbänden vorzustossen und habe zudem zwei Panzerkorps frei machen können. Sechs feindliche Divisionen wurden eingeschlossen und im Norden zeichnet sich ein weiterer Kessel ab. Die Masse der Sowjettruppen südlich von Smolensk wird durch die 2. Armee gebunden

    Die Sowjets sind an zwei Stellen zum Gegenangriff über gegangen. Einmal im äußersten Norden, der aber zum stehen gebracht werden konnte und ein anderer südlich von Smolensk. Diese Offensive ist durchaus ernst zu nehmen, konnten die Russen doch etwas Boden gut machen und die südöstlichsten Ausläufer von Smolensk erreichen.



    Runde 6 (VPs 491/811):

    Die Kampagne ist zur Hälfte beendet. Es wird Zeit noch einmal alle Anstrengungen zu unternehmen um das Szenario zu gewinnen. Meine Nachschubsituation hat sich stabilisiert. Meine Truppen an der Front (also so ziemlich jede Einheit) sind erschöpft und ausgedünnt, insbesondere in der Gegend um Smolensk. Hier wird die Entscheidung fallen. Velikije Luki ist gesichert. Die 16. Armee sollte hier alleine klar kommen.

    Ein mit Panzerunterstützung geführter Vorstoss nach Süden würde sicherlich zur Einnahme von Chernigov und Makoshino führen, könnte jedoch das Szenario unentschieden ausgehen lassen. Vorausgesetzt ich bleibe im Besitz von Smolensk. Also muss zudem weiter in Richtung Vjasma und/oder Bryansk vorgestossen werden um noch die Chance auf den Sieg zu wahren.

    Die Luftaufklärung zeigt, dass der Feind im Norden und in der Mitte der Front nun tief gestaffelt ist. Etwas weiter südlich ist deren Linie recht dünn und ohne Reserven. Hier werde ich mit Panzerunterstützung antreten, versuchen einen Kessel zu bilden und weiter in allgemeine Richtung Chernigov stossen. Dies gibt mir dann vielleicht die Möglichkeit weiter nach Bryasnk und Orel zu rollen. Die erheblichen Truppenkonzentrationen im Norden und im Raum Smolensk hingegen werden meinen Truppen einiges an Defensivleistung abverlangen.



    Die 16.Armee hat einige begrenzte Angriffe vorgetragen und konnte etwas vorrücken. Die 9.Armee konnte den Kessel mit den sechs Feinddivisionen ausheben und bei ihrem anschliessenden Vormarsch nach Nordosten drei weitere Divisionen zerschlagen. Zwei Korps der 9. Armee wurden der Verteidigung von Smolensk zugeführt. Sie werden hier vom 101. RHG Korps und dem linken Flügel der 2. Armee unterstützt. Die 4. Armee konnte ihren Brückenkopf über den Sozh erweitern. Das 101. RHG Korps hatte mit einigen Elementen Kontakt zu sowjetischen Truppen im Pripjet Gebiet und hält diese nieder.

    Die Masse der Panzergruppen 2 und 3 kämpft nun im Vladimirskoe Bogen. Das VLII. PzKorps wurde in den Kampfraum Smolensk verlegt während das LVII.PzKorps zwei ihrer motorisierten Infanteriedivisionen frei machen konnte zur Auffrischung.

    Ich begann diese Runde mit dem Vorsatz Panzerkräfte in den Süden zu verlegen, was mir aber nicht gelang. Smolensk ist zu wichtig und der weitere Vorstoss nach Osten wird die Sowjets binden. Zumindest gehe ich davon aus. Die in den Pripjet Sümpfen angetroffenen Feindtruppen scheinen keine grosse Bedrohung darzustellen.

    Der Feind startete einen Gegenangriff gegen die 16. Armee ohne allzuweit zu kommen. Ein Angriff gegen unseren Frontbogen wurde schon in der Entfaltung zum stehen gebracht. Angriffe gegen unsere 2. Armee brachten den Sowjets etwas Boden ein. Im Südabschnitt scheinen die allmählig zu reagieren und konnten den Brückenkopf der 4. Armee etwas eindrücken. In den Pripjet Sümpfen wurde eine unserer Sicherungsdivisionen geworfen.



    Runde 7 (VPs 607/941):

    Die Nachschubsituation ist gut. Nur der östlichste Teil unseres Frontbogens ist schwach versorgt. Die 9. Armee konnte die Panzergruppen 2 und 3 frei machen und deren Stellungen übernehmen. Die 16. und 2. Armee wird in die Verteidigung übergeben und beginnt mit Schanzenarbeiten. Derzeit besitze ich vier der elf Siegeslocations und ich benötige einen Schlag meiner Panzerkräfte um weitere einzunehmen. Ich könnte einige Kessel südlich von Smolensk erzwingen, im Süden antreten oder einen Kessel in der Gegend von Wjasma etablieren.

    Die Luftaufklärung weißt einige Lücken in der russischen Verteidigung im Süden auf, insbesondere um unseren Brückenkopf am Fluss Sozh. Es scheinen zudem doch stärkere Truppen im Pripjetgebiet. Dort stehen sie gut. Glaube kaum, dass diese mir besonders gefährlich werden können.



    Die 16. und 9. Armee graben sich ein. Das 101. RHG Korps steht nun wieder in der Heeresgruppenreserve im Raum Smolensk. Die 4. Armee konnte ihren Brückenkopf am Sozh wieder etwas erweitern. Diese Runde werde ich komplett nutzen, um meine Panzertruppen neu zu gliedern und ausruhen zu lassen. Die beiden Panzerkorps der Panzergruppe 3 stehen nun bei Gomel. Die drei Panzerkorps der Panzergruppe 2 stehen bei Smolensk in Bereitstellung. Nächste Runde sollten sie in guter Verfassung sein für die letzte Phase des Szenarios. Viel mehr gibt es in dieser Runde nicht zu berichten. Endlich habe ich es geschafft Panzertruppen in den Süden zu verlegen. Zwar nur zwei Korps, aber sie müssten das schon hinbekommen.

    Der sowjetische Antwort lag in einigen Angriffen im Vladimirskoe Bogen, die aber nicht durchdrangen. Zudem konnten sie im Sozh Brückenkopf wieder etwas Boden machen. Im Mittelabschnitt haben sie sich hinter den Sozh zurück fallen lassen.



    Runde 8 (VPs 643/1038):

    Die letzte Runde war meiner Siegespunktegenerierung nicht zuträglich. Doch ich hoffe meine Vorbereitungen werden dies in den letzten drei Runden wieder gut machen. Wenn die jetzige Frontlinie unverändert bleiben sollte, wird dies den Sowjets 550 Punkte einbringen und mir 400, was in einem entscheidenden Sieg der Russen enden würde. Nicht gut. Wenn ich Chernigov und Makoshino einnehme, werden die Russen nur 250 weitere Punkte erhalten, ich jedoch 850. Das würde für ein unentschieden reichen. Also muss ich diese beiden Ziele in Besitz nehmen und noch Wjasma oder Bryansk um noch eine Chance auf einen Sieg zu haben.



    Die 16. Armee rückte wieder vor und hält Kontakt zu den sowjetischen Truppen. Die 9. Armee konnte unseren Frontbogen in Richtung Südosten ausweiten. Die 2. Armee warf die Russen im Raum Smolensk und riss ein Loch in die feindliche Frontlinie. Die 4. Armee erweiterte ihren Brückenkopf am Sozh. Die Panzergruppe 2 konnte vier russische Schützendivisionen einschliessen und hält weiter in allgemeiner Marschrichtung Bryansk.

    Unsere Luftwaffe fliegt unentwegt Versorgungseinsätze an unsere Panzerspitzen. Die Panzergruppe 3 drückt auf Chernigov, wo der Feind neue Truppen auffährt. Unser VLII.PzKorps wurde zum stehen gebracht.

    Die Runde war nicht überragend aber doch solide. Der Abweisung unseres VLII.PzKorps ist unglücklich. Jedoch konnte die Panzergruppe 2 die Initiative erringen und die Sowjets in die blanke Defensive drücken. Die Bedrohungen unserer beiden Panzergruppen wird die Sowjets unter Umständen zur Umstrukturierung zwingen, was uns vielleicht die eine oder andere Gelegenheit bieten wird.

    Im Gegenzug drückte der Feind im nordöstlichsten Abschnitt des Vladimirskoe Bogens. Unser VLII.PzKorps wurde im äußersten Süden abgedrängt. Ein Partisanenangriff im Raum Vilnius hat die Bahnlinie im Norden abgeschnitten, was unserer Nachschubversorgung nördlich und östlich von Smolensk abträglich ist.



    Runde 9 (VPs 687/1181):

    Mittlerweile wäre ich sogar mit einem Unentschieden zufrieden. Der russische Angriff im Vladimirskoe Bogen war ziemlich hart und zeigte mir hier meine Schwäche auf. Die schiere Anzahl der Sowjets im Süden könnte mir auch meine Hoffnung nehmen hier die beiden Siegespunkte zu erobern. Meine beste Option wäre nun, grosse Feindverbände einzukesseln.

    Die Luftaufklärung ergibt, dass ich durchaus noch eine Chance im Süden habe. Der Feind hat hier einige Truppen abgezogen und offensichtlich der Verteidigung von Wjasma und Moskau zugeführt. General Balk übernahm das VLII.PzKorps.



    Die 16. Armee rückte weiter vor, um Druck vom Frontbogen zu nehmen. Die 9. Armee konnte ihre Linien konsolidieren. Die 2. Armee hat die eingeschlossenen Sowjettruppen aufgerieben und rückt weiter vor, um die Panzergruppe 2 frei zu machen. Im Süden übernahm die 4. Armee die durch die Panzergruppe 3 erreichten Stellungen.

    Somit waren meine beiden Panzergruppen frei und traten von Norden und Süden kommend an, um sich bei Unecha zu treffen. Über 35 feindliche Divisionen wurden in einem grossen Kessel eingeschlossen. Es ist mehr als fraglich ob dieser halten wird, jedoch dürfte das die Aufmerksamkeit der Russen vom Grossraum Chernigov ablenken. Diese Runde lief besser als erwartet. Der Grosse Kessel wird mir helfen, auch wenn sein Bestand fraglich ist. Ich hoffe es ergibt sich noch eine weitere Gelegenheit. Im Gegenzug erneuerten die Sowjets ihre Gegenangriffe im Frontbogen und traten zum Entsatz ihrer eingeschlossenen Truppen an. Sie konnten den Kessel nicht nur wieder öffnen, sondern schafften es auch, zwei unserer Panzerdivisionen abzuschneiden.



    Runde 10 (VPs 768/1297):

    Im Norden kommt nach wie vor kein Nachschub durch. Die Partisanen haben ganze Arbeit geleistet. Meine bau-Pioniereinheiten schaffen es nicht schnell genug, den Schaden zu beheben. Es sieht nun nach einem Sieg der Sowjets aus.

    Die 9. und 16. Armeen verstärken ihre Linien. Die 2. Armee greift an in der Hoffnung dem Feind hohe Verluste zuzufügen, um genug Siegpunkte zu generieren. Ich muss aber daran denken, dass die Verluste in einem Verhältnis von 3 zu 1 sein müssen, um Profit daraus zu schlagen. Die 4. Armee konnte mit Hilfe des 102. RHG Korps Chernigov in Besitz nehmen.

    Es gelang der Panzergruppe 3 die beiden abgeschnittenen Panzerdivisionen raus zu hauen. Jetzt lag alles an der Panzergruppe 3 und ob es ihnen gelingt, Makoshino zu erobern. Die 4. Armee entdeckte eine schwache Stelle jenseits des Flusses Snov. Nur eine schwache Feindeinheit hier. Das war die Chance. Der Feindverband wurde mehrfach geworfen, hinein bis in die Stadt Makoshino. Glücklicherweise standen in der Stadt keine weiteren Feindtruppen. Eine motorisierte Infanteriedivision stieß daraufhin bis in die Stadt hinein. Zwei Panzerdivisionen können aufschliessen. Sie hielten auch allen Gegenangriffen stand.



    Spielende (VPs 1664/1620):

    Ich schaffte mein Unentschieden und erreichte sogar mehr Siegpunkte als die sowjetische KI. Ich betrachte dies als Sieg - insbesondere nach Runde acht.

    Ich machte eindeutig einige Fehler in diesem Spiel. Das nächste mal dürfte es besser laufen. Ich hätte so früh wie möglich ein Panzerkorps in den Süden schicken sollen, aber ich benötigte alle Verfügbaren Kräften um den ersten Kessel im Zentrum zu errichten. Ohne diesen, hätten die Russen zu viele Truppen gehabt, die sie mir überall in den Weg hätten stellen können.

    Meine fast schon zufällig Einnahme von Vladimirskoe brachte mir zwar 95 VP und verweigerte dem Russen 45 VP, aber ich betrachte es dennoch als Fehler so hartnäckig am Frontbogen festgehalten zu haben. Es band einige Zeit lang zu viele meiner Panzertruppen, so dass ich erst in Runde 7 einige schnelle Verbände nach Süden schicken konnte.

    Hätte ich rechtzeitig den Bogen geräumt, wäre ich vielleicht viel früher in der Lage gewesen einen grossen Kessel zu bilden, so wie es mir erst in der Runde 9 gelang. Dies hätte mir die Sache deutlich erleichtert. Aber was, wenn die Szenario länger wäre? Und was, wenn die deutschen zwei Monate mehr Zeit gehabt hätten? Hätte, wäre, wenn...

    Ich bin sicher ihr findet noch viele Dinge, die ich hätte besser machen können. Meine verzögerte Umgruppierung in den Süden, war aber sicher mein grösster Fehler.

    Anm. der Redaktion: Wir danken Carl Kleihege alias "Carlkay58" für den Spielbericht.


    Gary Grigsby`s War in the East und seine Add-Ons
    sind unter anderem erhältlich bei Matrix Games oder Slitherine


    Kommentare 3 Kommentare
    1. Avatar von PrintF
      PrintF -
      Übersetzung und Umtextung Top!
      Hab ich gern gelesen.


      Sag mal, was meinst Du eigentlich grundlegend über die Stärke der KI in dem Game. Erkennt sie Deine Schwachstellen und staffelt ihre Kräfte so es Sinn macht und dass sich die Einheiten untereinander unterstützen oder riecht es quasi nach einfachen Regeln.

      In dem AAR ist der Russe ja in der Verteidigung und grundsätzlich sieht es so aus als wenn die KI an Schwerpunkten (nach Direktkontakt eigener Einheiten mit Feindeinheiten die von dessen Position ausgehend angehängten Einheiten erkennen, summieren und den Schwerpunkt erkennen) sammelt.

      Kann die KI grossräumig umgehen und vielleicht sogar selbst einkesseln?
    1. Avatar von Oranje
      Oranje -
      Also die Ki schlägt sich für meinen Geschmack gut in dem Spiel, Egal ob im Angriff oder Verteidigung.
    1. Avatar von vonik
      vonik -
      Eigentlich benutzt die KI nur eine einfache Regel die in diesem Beispiel sehr klar erscheint.
      Die Regel ist : In allen Fallen versuchen die Front so gerade wie möglich zu halten (d.h alle Ausläufer, Bogen und ähnliche Schönheitsfehler zu vermeiden)
      Dazu 3 sekundäre Regel :
      - eine Front immer entlang eines Flusses zu führen (natürlich auf der richtigen Seite)
      - die Front muss 2 Einheiten dick sein (das kann der Russe wohl aber nicht der Deutsche)
      - VP Standorte Panzergeneralartig (d.h sechseckig) mit Einheiten vollzustopfen

      Offensiv kennt die KI m.E nur eine Regel : eine schwache feindliche Einheit mit allem was zu Verfügung steht anzugreifen. Falls sie durchbricht, ist sie relativ unbeholfen, geht aber sofort nach anderen schwachen Einheiten und den VPs.

      Dies alles ist natürlich weder intelligent noch kreativ aber es reicht völlig gegen einem Gegner der planlos spielt (d.h der nicht weiter als die nächste Runde sieht).
      Die grösste Schwäche ist also dass die KI Schwerpunktbildung nicht versteht, eigene nicht bilden kann und feindliche nicht erkennt.
      Wie das aussieht wenn der menschliche Gegner weiträumig plant und Schwerpunkte bildet, kann man in meinem AAR hier, insbesondere in der 1942 Offensive sehen. Oder besser gesagt lesen, weil alle meine Karten durch das Verschwinden von Screex zerstört worden sind.